Deutsche Stiftung Innere Medizin

Die Deutsche Stiftung Innere Medizin (DSIM) wurde im Jahr 2005 aus der DGIM gegründet.

Sie fördert die Erforschung der Basis innerer Erkrankungen. Die DSIM unterstützt konkrete Forschungsvorhaben und wissenschaftliche Veranstaltungen. Sie vergibt Forschungsaufträge, Preise und Stipendien. Ziel ist es, über staatliche Fördermöglichkeiten hinaus eine unabhängige finanzielle Basis für Forschungsprojekte in der Inneren Medizin zu schaffen.

Die DSIM ist eine Stiftung unter dem Dach des Stifterverbandes für die Deutsche Wissenschaft.   

Flyer

Die Deutsche Gesellschaft für Innere Medizin (DGIM) hat die Deutsche Stiftung Innere Medizin errichtet. Sie ist eine Stiftung unter dem Dach des "Stifterverbandes für die Deutsche Wissenschaft". Die Stiftung wurde von der DGIM mit einem Anfangsvermögen ausgestattet und als Zustiftung errichtet, so dass Zuwendungen dem Stiftungsvermögen zuwachsen. Das Stiftungsvermögen soll in seinem Wert ungeschmälert erhalten bleiben. Lediglich die Vermögenserträge sollen zur Erreichung des Stiftungsziels eingesetzt werden, um so eine nachhaltige Förderung möglich zu machen. Zweck der Stiftung ist die Förderung der Wissenschaft und Forschung auf dem Gebiet der Inneren Medizin und zwar der Grundlagen- wie auch der klinischen Forschung. Der Stiftungszweck soll verwirklicht werden durch:

- Förderung von Forschungsvorhaben

- Vergabe von Preisen

- Vergabe von Forschungsaufträgen

- Gewährung von Stipendien

Es sollen insbesondere solche Projekte gefördert werden, die die Übertragung von Ergebnissen der Forschung auf die Prävention oder Behandlung innerer Erkrankungen untersuchen.  Durch Errichtung der Stiftung will die DGIM über die staatlichen Förderungsmöglichkeiten hinaus eine unabhängige finanzielle Basis für Forschungsprojekte in der Inneren Medizin entwickeln. Dies hat der Vorstand vor dem Hintergrund der engen finanziellen Spielräume der öffentlichen Hand als zukunftsweisend erachtet.

Dies geschieht am besten im Rahmen einer sogenannten "Zustiftung".

Zuwendungen an Stiftungen werden steuerlich besonders begünstigt. Abzugsfähig sind:
Vermögenshöchstbetrag (§ 10b Abs. 1EStG): Bis zu 1 Mio. Euro können pro Person bei Zuwendungen in das Vermögen von Stiftungen beliebig verteilt über 10 Jahre von der Steuer abgesetzt werden; Ehegatten können unter bestimmten Voraussetzungen bis zu 2 Mio. Euro abziehen. Die Beschränkung auf "Erstausstattungen" ist entfallen und gilt nun auch für alle Zustiftungen. Ansonsten besteht (wie auch bei Spenden für gemeinnützige Zwecke) die Möglichkeit des allgemeinen Sonderabzugs in Höhe von 20 Prozent des Gesamtbetrages der Einkünfte.

Allgemeiner Spendenabzug (§ 10b Abs. 1EStG): Bis zu 20% des Gesamtbetrags der Einkünfte sind bei Spenden an gemeinnützige, mildtätige und kirchliche Einrichtungen abzugsfähig. Überschreitet die Summe der Spenden in einem Jahr diese Grenze, kann der übersteigenden Betrag zeitlich unbeschränkt vorgetragen werden.

Weiter Informationen unter: https://www.stifterverband.org/service-fuer-stiftungen

Bankverbindung der Stiftung

Nassauische Sparkasse

IBAN: DE41 5105 0015 0277 0083 48

BIC: NASSDE55XXX

Vielen Dank!

Die Stiftung vergibt auf Antrag Stipendien zum Erlernen von Methoden klinischer Forschung insbesondere bezüglich der Prävention innerer Erkrankungen und der Translation von Ergebnissen der Therapieforschung in die praktische Anwendung („Versorgungsforschung“). Die Stipendien werden für einen Zeitraum von zwei Monaten an Nachwuchswissenschaftler aus den Fachgebieten der Inneren Medizin vergeben.

Anträge müssen Folgendes enthalten:

  • ein Begleitschreiben des Einrichtungsleiters
  • einen Lebenslauf des Antragsstellers
  • eine Einbindung der Ausbildungseinrichtung mit einem Finanzplan, der die Gehaltsäquivalente sowie die Unterhaltskosten für einen maximalen Zeitraum von 2 Monaten umfasst 

Gefördert werden können Pilotprojekte zur Prävention, die das Ziel haben, Hypothesen zur Grundlage von Förderung durch öffentliche Mittel zu generieren. Die Förderung kann bis zu einer Höhe von 20.000 Euro erfolgen.

Ebenso können Projekte, die sich mit der Umsetzung der „Klug entscheiden“ Initiative befassen, in gleicher Höhe gefördert werden.