Ständige Kommissionen unterstützen Vorstand und Ausschuss der DGIM in der Erfüllung ihrer wissenschaftlichen, wissenschaftspolitischen und berufspolitischen Aufgaben. Sie erarbeiten Stellungnahmen, Resolutionen oder Positionspapiere zu spezifischen Themen. Die Ergebnisse veröffentlicht die Fachgesellschaft in ihren Organen, Fachzeitschriften, Newslettern und weiteren eigenen Publikationen.

Aufgrund zunehmender Multimorbidität und höheren durchschnittlichen Lebensalters der Patienten werden therapeutische Entscheidungen und Therapieregime immer komplexer. Gleichzeitige Behandlung durch mehrere Ärzte verschiedener Fachrichtungen ist nicht die Ausnahme, sondern die Regel. Maßnahmen zur Gewährleistung von AMTS sowie zur adäquaten Koordination und ärztlichen Qualitätssicherung der Arzneimitteltherapie sind zunehmend notwendig und gefordert. Internisten haben aufgrund ihrer besonderen Expertise in der Arzneimitteltherapie und wegen des breiten Spektrums der Inneren Medizin und ihrer Schwerpunkte besondere Verantwortung, Haus- und Fachärzte bei der Koordination der Arzneimitteltherapie und der Optimierung der Arzneimitteltherapiesicherheit zu unterstützen.

Die DGIM hat die Kommission "AMTM/AMTS" gegründet, um die Entwicklung und Evaluierung von Strategien zur Analyse und patientenspezifischen Optimierung der Arzneimitteltherapie, insbesondere bei multimorbiden und älteren Patienten voranzutreiben. Dies geschieht in Zusammenarbeit mit Hausärzten und anderen Facharztgruppen.

Vorsitzender

  • Prof. Dr. med. Daniel Grandt, Saarbrücken

Mitglieder

  • PD Dr. med. Stefan Becker, Essen
  • Prof. Dr. med. Matthias W. Beckmann, Erlangen
  • Prof. Dr. med. Stefan Bleich, Hannover
  • Dr. med. Andreas Brückner, Bad Dürkheim
  • Prof. Dr. med. Peter Falkai, München
  • Prof. Dr. med. Christoph Fiehn, Baden-Baden
  • Prof. Dr. med. Michael Freitag, Oldenburg
  • Prof. Dr. med. Helge Frieling, Hannover
  • Prof. Dr. med. Winfried V. Häuser, Saarbrücken
  • Dr. med. Anne Hinrichs, Berlin
  • Prof. Dr. med. Andreas Jacobs, Bonn
  • Prof. Dr. med Hans-Joachim Kabitz, Konstanz
  • Prof. Dr. med. Winfried Kern, Freiburg
  • Prof. Dr. med. Jan T. Kielstein, Braunschweig
  • Dr. med. Harald Lahner, Essen
  • PD Dr. med. Anna Mitchell, Essen
  • Prof. Dr. med. Roland Nau, Göttingen
  • Constanze Rémi MSc, München
  • Ina Richling, PharmD, Menden
  • Prof. Dr. med. Ulrich Seyfert, Saarbrücken
  • PD Dr. med. Ulrich Thiem, Bochum, Essen
  • Prof. Dr. med. Wolfgang von Scheidt, Augsburg
  • Prof. Dr. med. Martin Wilhelm, Nürnberg

Arzneimitteltherapiesicherheit und Innere Medizin

In der klinischen Ausbildung von Medizinern bildet die Innere Medizin mit ihren Schwerpunkten den größten Anteil. Sie muss sich deshalb in Angelegenheiten des medizinischen Bildungsweges klar positionieren. Zu diesem Zweck hat die DGIM im Jahr 2009 die Kommission Aus-, Weiter- und Fortbildung gegründet. Diese diskutiert wichtige Aspekte des Medizinstudiums und der fachärztlichen Weiter- und beruflichen Fortbildung. 

Die Mitglieder der Kommission Aus-, Weiter- und Fortbildung sind jeweils Beauftragte der acht internistischen Schwerpunkte und ihrer assoziierten Fächer. Die DGIM trägt hier dem Ansatz Rechnung, die einzelnen Schwerpunkte an den Stellungnahmen und Konzeptionen der Kommissionen systematisch zu beteiligen und die Interessen der Schwerpunkte, insbesondere bei der Novellierung der MWBO, zu vertreten.  

Vorsitzender

  • Prof. Dr. med. Markus Lerch, Greifswald (DGIM/DGVS)

Mitglieder

  • Anne Bingel, Berlin
  • Prof. Dr. med. Andreas Creutzig, Hannover
  • Prof. Dr. med. Michael Denkinger, Ulm
  • Prof. Dr. Dr. Markus Ferrari, Wiesbaden
  • Prof. Dr. med. Martin Fleck, Bad Abbach
  • Prof. Dr. med. Jügen Floege, Aachen
  • Prof. Dr. med. Michael Hallek, Köln
  • Prof. Dr. med. Uwe Janssens, Eschweiler
  • Prof. Dr. med. Winfried V. Kern, Freiburg
  • Prof. Dr. med. Frank Lammert, Homburg/Saar
  • Prof. Dr. med. Hartmut Link, Kaiserslautern
  • Dr. med. Michael Meisel, Dessau
  • Dr. med. Alexis Michael Müller-Marbach, Velbert
  • Prof. Dr. med. Michael Pfeifer, Donaustauf
  • Dr. med. Matthias Raspe, Berlin
  • Prof. Dr. med. Britta Siegmund, Berlin
  • Dr. Nikos Stergiou, Seligenstadt
  • Prof. Dr. med. Karl Werdan, Halle

Vorsitzender

  • Prof. Dr. med. Friedrich Köhler, Berlin

Nähere Informationen folgen

In Deutschland existieren große Unterschiede in der regionalen medizinischen Versorgung. Überversorgung und die Durchführung von überflüssigen Leistungen sind z.T. auf ein gesteigertes Sicherheitsbedürfnis, nichts zu unterlassen, zurückzuführen. Zumal Leitlinien in der Regel Indikationsempfehlungen enthalten, aber nur selten Empfehlungen, gewisse Maßnahmen nicht durchzuführen. Um die Versorgungsqualität zu verbessern und Ressourcen für Innovationen zu schaffen, sollten überflüssige medizinische Leistungen jedoch vermieden werden.

Nachdem sich in den USA bereits in 2011 die Choosing Wisely Initiative (CWI) gegründet hat, die das Ziel verfolgt, in einer offenen Diskussion zwischen Ärzteschaft, Patienten und der Öffentlichkeit überflüssige medizinische Leistungen zu identifizieren, erfährt das Thema in Deutschland eine immer größere Resonanz und wird von vielen Fachgesellschaften diskutiert. Sie hat ein Programm initiiert, in dem die Fachgesellschaften oder Spezialisten aller Gebiete der Medizin Listen mit den fünf Maßnahmen erstellen, von denen sie derzeit die stärksten Effekte im Sinne einer Reduktion von unnötigen Maßnahmen erwarten.

Die Initiative wird aber auch dahingehend kritisiert, dass die Maßnahmen für versteckte Rationalisierungen in der Gesundheitsversorgung gedacht seien könnten. Die DGIM fühlt sich als Interessenvertretung der gesamten Inneren Medizin für diese Initiative verantwortlich und möchte dafür in Deutschland sensibilisieren. Sie strebt das Ziel einer Unterlassung unnötiger Maßnahmen an. Die DGIM beabsichtigt auch, diese Initiative an ihre Leitlinien zu koppeln.

Definierte Ziele sind:

·         Behandlungsunsicherheiten zu beseitigen

·         damit die Versorgungsqualität zu verbessern

·         Reserven für Innovationen zu schaffen

Vorsitzender

  • Prof. Dr. med. Gerd Hasenfuß, Göttingen (DGIM)

Mitglieder der Konsensuskommission

  • Prof. Dr. med. Bernd Alt-Epping, Göttingen (DGP, Palliativmedizin)
  • Prof. Dr. med. Stephan Baldus, Köln (DGK)
  • Prof. Dr. med. Sven Diederich, Berlin-Mitte (DGE)
  • Prof. Dr. med. Rika Draenert, München (DGI)
  • PD Dr. med. Joachim Feldkamp, Bielefeld (DGE)
  • Anja Flender, Berlin (DGP)
  • Prof. Dr. med. Jürgen Floege, Aachen (DGfN)
  • Prof. Dr. med. Dr. h.c. Ulrich Fölsch, Kiel (DGIM)
  • Prof. Dr. med. Jan Galle, Lüdenscheid (DGfN)
  • Dr. med Manfred Gogol, Coppenbrügge (DGG)
  • Prof. Dr. med. Michael Hallek, Köln (DGIM)
  • Prof. Dr. med. Berthold Jany, Würzburg (DGP)
  • PD Dr. med. Norma Jung, Köln (DGI)
  • Prof. Dr. med. Herbert Koop, Berlin (DGVS)
  • Prof. Dr. med. Ina Kopp, Marburg (AWMF)
  • Prof. Dr. med. Stefan Krause, Erlangen (DGHO)
  • PD Dr. med. Petra Lynen-Jansen, Berlin (DGVS)
  • Prof. Dr. med. Elisabeth Märker-Hermann, Wiesbaden (DGIM/DGRh)
  • Prof. Dr. med. Martin Möckel, Berlin (DGIIN)
  • Prof. Dr. med. Oliver Müller, Kiel (DGA)
  • Prof. Dr. med. Andreas Neubauer, Marburg (DGHO)
  • Dr. med. Monika Nothacker, Marburg (AWMF-IMWI)
  • Prof. Dr. med. Reimer Riessen, Tübingen (DGIIN)
  • Frau Marion Rink, BAG Selbsthilfe
  • Anna Julia Voormann, Berlin (DGRH)
  • Prof. Dr. med. Karl Werdan, Halle/Saale (DGK)

Mit der Behandlung innerer Erkrankungen befasst sich in der DGIM insbesondere die Kommission Leitlinien, Diagnostik und Therapie. Diese empfiehlt und positioniert sich zu aktuellen Themen, Beschlüssen und Gesetzen.

Ihre Expertise bringen die Kommissionsmitglieder zum Beispiel in die Erstellung von Leitlinien ein - sowohl die der Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlich Medizinischen Fachgesellschaften (AWMF) als auch die Nationalen Versorgungsleitlinien. Sie koordinieren und beantworten zudem alle bei der DGIM eingehenden Anfragen zum Thema Leitlinien.

Die Kommission Leitlinien, Diagnostik und Therapie nimmt auch Stellung zu Gesetzesvorhaben der Bundesregierung. Auf EU-Ebene äußert sie sich gegenüber den Verlautbarungen aus dem Bundesministerium für Gesundheit. Insofern die DGIM inhaltlich betroffen ist, prüft die Kommission Berichtspläne und Abschlußberichte des Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWIG). Ihre Position macht sie außerdem geltend gegenüber Institutionen wie dem Bundeskrebsregister, der Arzneimittelkommission der Deutschen Ärzteschaft, der Ständigen Impfkommission und dem Gemeinsamen Bundesausschuss.

Vorsitzender

  • Prof. Dr. med. Norbert Frey, Kiel

Mitglieder

  • Prof. Dr. med. Stefan Andreas, Immenhausen
  • Prof. Dr. med. Harald Klein, Bochum
  • Prof. Dr. med. Ansgar Lohse, Hamburg
  • Prof. Dr. med. Gerhard Anton Müller, Göttingen
  • Prof. Dr. med. U. Sechtem, Stuttgart
  • Prof. Dr. med. Lorenz Trümper, Göttingen

Vorsitzender

  • Prof. Dr. med. Cornel Sieber, Nürnberg/Regensburg

Mitglieder

  • Prof. Dr. Christian Albus, Köln
  • Prof. Dr. med. Johann Bauersachs, Hannover
  • Prof. Dr. med. Stephan C. Bischoff, Stuttgart
  • Prof Dr. med. Reinhard Brunkhorst, Hannover
  • Prof. Dr. med. Michael Denkinger, Ulm
  • Prof. Dr. med. Georg Ertl, Würzburg
  • PD Dr. phil. Ellen Freiberger, Nürnberg
  • Prof. Dr. med. Viola Hach-Wunderle, Frankfurt a.M.
  • Dr. med. Hans Jürgen Heppner, Schwelm
  • Prof. Dr. med. Bernd Hertenstein, Bremen
  • Prof. Dr. med. Ute Hoffmann, Regensburg
  • Thilo Hübner, Mannheim
  • PD Dr. med. Norma Jung, Köln
  • Prof. Dr. med. Stefan Kluge, Hamburg
  • Dr. med. Matthias Kochanek, Köln
  • PD Dr. med. Peter Kuhlencordt, München
  • Prof. Dr. med. Frank Lammert, Homburg
  • Prof. Dr. med. Hendrik Lehnert, Lübeck
  • Prof. Dr. med. Elisabeth Märker-Hermann, Wiesbaden
  • Prof. Dr. med. Ulf Müller-Ladner, Bad Nauheim
  • Prof. Dr. med. Michael Pfeifer, Donaustauf
  • Dr. Rupert Püllen, Frankfurt a.M.
  • Prof. Dr. med. Petra-Maria Schumm-Draeger, München
  • PD Dr. med. Erhard Siegel, Heidelberg
  • PD Dr. med. Katrin Singler, Nürnberg
  • Prof. Dr. med Andreas Stallmach, Jena
  • Prof. Dr. med. Christian Strassburg, Hannover
  • Prof. Dr. med. Lorenz Trümper, Göttingen
  • Prof. Dr. med. Claus Vogelmeier, Marburg
  • Prof. Dr. med. J.-Christian Virchow, Rostock
  • Prof. Dr. rer. nat. Dorothee Volkert, Nürnberg
  • Prof. Dr. med. Manfred Weber, Köln

Ein zentrales Anliegen der DGIM ist es internistische Versorgung zu sichern, den Bedürfnissen der Patienten gerecht zu werden und ihnen die bestmögliche Behandlung zuteilwerden zu lassen. Die Innere Medizin ist in den Kliniken eine zentrale Schnittstelle – insbesondere in den kommunalen Krankenhäusern. Um in diesem Gefüge die richtigen Weichen stellen zu können, gilt es zunächst, Prozesse und Abläufe transparent zu machen. In der DGIM nimmt die Kommission Struktur- und Krankenversorgung die Aufgabe wahr, die Stellung der Inneren Medizin und ihrer Schwerpunkte an den verschiedenen stationären Versorgungseinrichtungen darzustellen. Auch ist sie daran beteiligt, ideale Versorgungspfade für anspruchsvolle internistische Erkrankungen zu entwickeln. Die ständige Kommission soll die Gesellschaft in die Lage versetzen, sich zeitnah zu den wichtigen Fragen und Themen zu äußern. Die Kommission berichtet dem Vorstand und Ausschuss der DGIM, welche durch einen Vorstandsbeschluss im Jahre 2001 gegründet wurde.

Vorsitzender

  • Prof. Dr. D. Müller-Wieland, Aachen

Mitglieder

  • Prof. Dr. K. Mann, Essen
  • Prof. Dr. P.-M. Schumm-Draeger, München-Bogenhausen
  • Prof. Dr. N. Suttorp, Berlin
  • Prof. Dr. B. Wiedenmann, Berlin

Die Arbeitsgruppe "Transition" wird einen Rahmen und einen strukturierten Prozess für die Entwicklung von Transitionskonzepten erarbeiten. Dieses Konzept soll eine Grundlage bilden für die Etablierung von Transitionsmodellen, die bei aller Unterschiedlichkeit für alle Spezialgesellschaften gelten könnte. Dabei sollte im Regelfall die Transition aus der Pädiatrie in die Erwachsenenmedizin im Jugendalter geplant und gemeinsam von Pädiatrie und Erwachsenenmedizin interdisziplinär begleitet werden mit dem Ziel, den jugendlichen Erwachsenen strukturiert in die Betreuung z. B. der Inneren Medizin zu überführen.

Die DGIM, die DGKJ und die DGN sind bei der Entwicklung von Transitionskonzepten beteiligt.

Mitglieder:

  • Dr. Frank Bösebeck, Rotenburg (Deutsche Gesellschaft für Neurologie)
  • Prof. Dr. Dagmar Führer, Essen (DGIM)
  • PD Dr. med. Corinna Graesemann, Essen (DGKJ)
  • Prof. Dr. Gesine Hansen, Hannover (DGKJ)
  • Prof. Dr. Ulrich Keilholz, Berlin (DKG)
  • PD Dr. Arpad von Moers, Berlin (DGKJ, für die Neuropädiatrie)
  • Prof. Dr. Martin Reincke, München (DGIM), (ruhende Mitgliedschaft)
  • PD Dr. Burkhard Rodeck (DGKJ)
  • Prof. Dr. Britta Siegmund (Sprecherin für die DGIM)

Ständige Sachverständige

  • Dr. Silvia Müther, Berliner Transitionsprogramm
  • Dr. Martina Oldhafer, Hannover

Für die Zukunftsfähigkeit der Inneren Medizin ist es entscheidend, die besten jungen Medizinerinnen und Mediziner für unser Fach zu begeistern und ihre Entwicklung zu fördern. Wissenschaftlicher Fortschritt bleibt das wirksamste Mittel, das Verständnis internistischer Erkrankungen und damit letztlich die Behandlung unserer Patienten nachhaltig zu verbessern. Wissenschaftlich untermauerte und evidenzbasierte klinische Konzepte bieten auch die beste Chance, hohe medizinische Standards für unsere Patienten gegen ökonomische Zwänge und politische Begehrlichkeiten zu behaupten.

Die Kommission "Wissenschaft - Nachwuchsförderung" wurde zur Förderung dieser Anliegen eingesetzt. Sie erarbeitet Positionspapiere zu wichtigen Fragen der Wissenschafts- und Nachwuchsförderung. Zudem stehen ihre Mitglieder persönlich allen jüngeren Kolleginnen und Kollegen, als Ansprechpartner für einen erfolgreichen Berufsweg in der Inneren Medizin auf Veranstaltungen und über die DGIM zur Verfügung.

Vorsitzender

  • Prof. Dr. Nisar Malek, Tübingen

stellvertretende Vorsitzende:

  • Prof. Dr. Christine Espinola-Klein, Mainz

Mitglieder

  • PD Dr. med. Wibke Bechtel-Walz, Freiburg
  • PD Dr. med. Barbara Eichhorst, Köln
  • Prof. Dr. Sigrid Harendza, MME, Hamburg
  • Prof. Dr. med. Susanne Herold, PhD, Giessen
  • PD Dr. med. Bimba Franziska Hoyer, Kiel
  • Dr. med. Moritz Hundertmark, Oxford
  • Prof. Dr. Christoph Maack, Würzburg
  • Dr. med. Alexis Michael Müller-Marbach, Velbert
  • Priv.-Doz. Dr. med. Marc-Steffen Raab, Heidelberg
  • Dr. med. Matthias Raspe, Berlin
  • Prof. Dr. Samuel Sossalla, Göttingen

Die Spezialisierung in der Inneren Medizin schreitet kontinuierlich voran, aber weiterhin gibt es viele internistische Patientengruppen, die sich nicht eindeutig einem Fachgebiet zuordnen lassen. Diese zunehmend älteren Patienten werden in größeren Kliniken häufig in der Gastroenterologie, Kardiologie oder in anderen Abteilungen versorgt.

Eine Reihe von Patienten mit z. B. Gewichtsabnahme oder unklarer Genese werden zum Teil aufwendig untersucht und landen am Ende in einer "Verlegenheits-DRG", welche den Aufwand an Personal, Zeit und Sachmitteln in keinster Weise sachgerecht abbildet. Gleiches gilt für multimorbide Patienten und für Patienten mit langwierigen komplexen Infektionen. Ein großes Problem bereiten auch die räumliche Trennung und die Isolierung von Patienten mit multiresistenten bzw. mit hoch ansteckenden Erregern. Sowohl die hierdurch entstehenden Zusatzkosten als auch die Kostenausfälle durch Nichtbelegung von gesperrten Betten werden durch das derzeitige DRG-System nicht ausreichend abgedeckt.

Dies führt dazu, dass diese Patienten in den Kliniken von den medizinischen Controllern als "Kostenrisiko" gesehen und die ärztlichen Kollegen zunehmend dahingehend beeinflusst werden, diese Patienten so schnell wie möglich zu entlassen.

Dies kann nicht der richtige Weg sein! Die Deutsche Gesellschaft für Innere Medizin (DGIM) hat sich daher gemeinsam mit dem Berufsverband Deutscher Internisten (BDI) entschlossen, eine DRG-Kommission ins Leben zu rufen, um eine sachgerechte DRG-Vergütung dieser Patientengruppen zu erreichen. Dabei ist es uns gelungen, mit dem ärztlichen Direktor des Universitätsklinikums Münster, Herrn Prof. Dr. Norbert Röder, einen ausgesprochenen Wunschkandidaten für die Leitung und Koordination dieser Kommission zu gewinnen. Herr Prof. Röder leitet seit 2001 die DRG-Research-Group und hat sich bereits vor der Einführung des DRG-Systems in Deutschland um eine Evaluation der bestehenden Systeme bemüht.

Moderator

  • Prof. Dr. Norbert Roeder, Senden

Sprecher

  • Prof. Dr. Max Reinshagen, Braunschweig

Mitglieder

  • Prof. Dr. Michael Denkinger, Ulm
  • Dr. Jan-Peter Glossmann, Köln
  • Prof. Dr. Hans Martin Hoffmeister, Solingen
  • Dr. Peter Lütkes, Essen
  • Dr. Alexis Müller-Marbach, Velbert
  • Prof. Dr. Helmut Ostermann, München
  • Prof. Dr. Arne Schneider, Wiesbaden
  • Prof. Dr. Petra-Maria Schumm-Draeger, München
  • Dr. med. Ulrich Thiem, Bochum
  • Prof. Oliver Witzke, Essen

Positionspapiere und Stellungnahmen der Task Force

Vorsitzender

  • Prof. Dr. med. Tilman Sauerbruch, Bonn, Deutsche Gesellschaft für Innere Medizin e.V.

Mitglieder

  • Prof. Dr. R. Bauersachs, Darmstadt, Deutsche Gesellschaft für Angiologie - Gesellschaft für Gefäßmedizin e.V.
  • PD Dr. J. Beyer-Westendorf, Dresden, Deutsche Gesellschaft für Angiologie - Gesellschaft für Gefäßmedizin e.V.
  • Prof. Dr. S. Diederich, Berlin, Deutsche Gesellschaft für Endokrinologie e.V.
  • PD Dr. J. Feldkamp, Bielefeld, Deutsche Gesellschaft für Endokrinologie e.V.
  • Prof. Dr. J. Floege, Aachen, Deutsche Gesellschaft für Nephrologie e.V.
  • Prof. Dr. Dr. h.c. U. R. Fölsch, Kiel, Deutsche Gesellschaft für Innere Medizin e.V.
  • Prof. Dr. B. Jany, Würzburg, Deutsche Gesellschaft für Pneumologie e.V.
  • Prof. Dr. S. Kluge, Hamburg, Deutsche Gesellschaft für Internistische Intensivmedizin e.V.
  • Prof. Dr. K. Krüger, München, Deutsche Gesellschaft für Rheumatologie e.V.
  • K. Küssner, Düsseldorf, Deutsche Gesellschaft für Kardiologie e.V.
  • PD Dr. P. Lynen, Berlin, Deutsche Gesellschaft für Gastroenterologie, Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten e.V.
  • Prof. Dr. D. Müller-Wieland, Aachen, Deutsche Diabetes Gesellschaft
  • Prof. Dr. B. Nowak, Frankfurt a. M., Deutsche Gesellschaft für Kardiologie e.V.
  • PD Dr. Rupert Püllen, Frankfurt a. M., Deutsche Gesellschaft für Geriatrie e.V.
  • Prof. Dr. B. Siegmund, Berlin, Deutsche Gesellschaft für Gastroenterologie, Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten e.V.
  • S. Vité, Berlin, Deutsche Diabetes Gesellschaft e.V.
  • Prof. Dr. O. Witzke, Essen, Deutsche Gesellschaft für Infektiologie e.V.
  • Prof. Dr. B. Wörmann, Berlin, Deutsche Gesellschaft für Hämatologie und medizinische Onkologie e.V.
  • Prof. Dr. H. Worth, Fürth, Deutsche Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin e.V.

In der öffentlichen Wahrnehmung erfahren Infektionskrankheiten eine große Bedeutung, auch weil in den Medien häufig Infektionen mit Hygienemängeln gleichgesetzt werden. Von Ärzten wird die Infektiologie oftmals nicht als Querschnittsbereich, sondern als Randbereich wahrgenommen und der klinische Alltag wird zunehmend durch nicht klinische Fächer beeinflusst.

Die DGIM möchte mit ihrer Task Force Infektiologie darauf hinweisen, dass das Gebiet Infektiologie eine immer wichtigere Rolle einnimmt. Internisten sollen darin bestärkt werden, vermehrt infektiologische Fortbildungsmöglichkeiten (Zusatz-Weiterbildung, Krankenhaushygiene- oder Antibiotic Stewardship-Kurse) wahrzunehmen, um künftig die Aufgaben eines Infektiologen oder hygienebeauftragten Arztes in Krankenhäusern übernehmen zu können. Dazu wird die Task Force Positionspapiere, Richtlinien und Standards, beispielsweise zur Krankenhaushygiene und Antibiotikaanwendung, entwickeln und gemeinsam mit den Landesärztekammern eine attraktive infektiologische Weiterbildung für Internisten erarbeiten.

Leitung/Koordination

  • Prof. Dr. med. Gerd Fätkenheuer, Köln
  • Prof. Dr. med. Andreas Stallmach, Jena

Mitglieder

  • Prof. Dr. med. Oliver A. Cornely, Köln
  • Prof. Dr. med. Winfried Kern, Freiburg
  • Prof. Dr. med. Bernd Salzberger, Regensburg
  • Prof. Dr. med. Tobias Welte, Hannover

Die Deutsche Gesellschaft für Innere Medizin e.V. (DGIM) hat das Thema Digitale Medizin als ein Schwerpunktthema für die kommenden Jahre ausgewählt. Die DGIM will sich dabei insbesondere mit dem Thema Mobile Health auseinandersetzen mit dem Ziel, strukturierte Projekte zur Unterstützung von Ärzten und Patienten bei der Anwendung von lnternetplattformen und Apps durchzuführen. Dazu hat die DGIM Anfang des Jahres 2017 eine schwerpunktübergreifende Task Force Mobile Health ins Leben gerufen. Vorerst sollen folgende Themenfelder erarbeitet werden:

  • Identifizierung von Mobile Health Innovationen zur Verbesserung der evidenzbasierten Medizin
  • Information und Aufklärung der Ärzteschaft und Patienten (User)
  • Qualitätsbewertung von auf dem Markt verfügbaren Produkten der oben genannten Bereiche

Vorsitzender

  • Prof. Dr. med. Gerd Hasenfuß, Vorsitzender

Mitglieder

  • Dr. med. Bora Akoglu (Frankfurt)
  • PD Dr. Urs-Vito Albrecht, Hannover
  • Prof. Dr. med. Bernd Alt-Epping (Göttingen)
  • Prof. Dr. med. Jürgen M. Bauer (Heidelberg)
  • PD Dr. med. Stefan Becker (Essen)
  • Prof. Dr. med. Jörg Bojunga (Frankfurt)
  • Prof. Dr. med. Klemens Budde (Berlin)
  • Prof. Dr. med. Michael Dreher (Aachen)
  • Prof. Dr. med. Georg Ertl, Würzburg
  • Dr. med. Marc Frerix (Bad Nauheim)
  • Prof. Dr. med. Frank Gieseler (Lübeck)
  • Dr. med. Thomas Helms, Hamburg
  • PD Dr. med. Alexander Koch (Aachen)
  • PD Dr. med. Matthias Kochanek (Köln)
  • Prof. Dr. med. Friedrich Köhler (Berlin)
  • Prof. Dr. med. Rolf Kreienberg, Landshut
  • PD Dr. med. Peter Kuhlencordt (Hamburg)
  • Dr. med. Katja Mühlberg (Leipzig)
  • PD Dr. med. Jutta Richter (Düsseldorf)
  • Dr. med. Alexander Shimabukuro-Vornhagen (Köln)
  • PD Dr. med. Jörg Janne Vehreschild (Köln)
  • Dr. med. Birgit Vyhnalek (Berlin)
  • PD Dr. med. Henrik Watz (Großhansdorf)