Junge Internisten der DGIM

Die Jungen Internisten werden von der DGIM intensiv bei der Umsetzung ihrer Projekte unterstützt. Bei den Jungen Internisten der DGIM engagieren sich Assistenzärzte und junge Fachärzte in einem Netzwerk innerhalb der DGIM, um eigene zukunftsorientierte Projekte einzubringen und deren Umsetzung aktiv mitzugestalten. Zentrales Anliegen ist es, die junge Ärzteschaft zu vertreten, die sich im Spannungsfeld zwischen moderner Patientenversorgung, Ökonomisierung im Gesundheitswesen und dem Wunsch nach einer familienfreundlichen Lebens- und Karriereplanung befinden. Insbesondere sollen die Rahmenbedingungen für eine qualitätsgesicherte Aus- und Weiterbildung verbessert werden.

Die Projekte der Jungen Internisten leben vom Nachwuchs! Wir freuen uns sehr über Euer Interesse an einer Mitarbeit.

Schreibt dazu einfach eine kurze E-Mail an den Sprecher der Jungen Internisten der DGIM, Matthias Raspe
(jungeinternisten@dgim.de).

Weitere Infos findet Ihr im Flyer der Jungen Internisten.

Tag der Internisten beim Jahreskongress der DGIM e.V.

Während des Forums für junge Mediziner "Chances" beim Jahreskongress der DGIM e.V. gestalten die Jungen Internisten der DGIM einen ganzen Programmtag.

Der Tag der Jungen Internisten richtet sich gezielt an junge Ärzte und soll eine Plattform bieten, um gemeinsam mit erfahrenen Kollegen über Probleme diskutieren und Lösungsansätze entwickeln zu können. Es sollen in einem abwechslungsreichen Programm sowohl klinische Aspekte der Inneren Medizin, als auch berufliche Perspektiven aufgezeigt werden.

Erforschung der aktuelle Berufs- und Lebenssituation junger Ärzte und Veröffentlichung der Ergebnisse

Erstellung und Auswertung von Umfragen z.B. zu den Arbeitsbedingungen junger Ärzte im Oktober 2014 (Ergebnisse bitte hier klicken) und zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf im November 2016.

Austausch mit den Young Internists der European Federation of Internal Medicine (EFIM)

Ein wichtiges Ziel ist die Bildung eines europaweiten Netzwerkes, um Ideen und Erfahrungen auszutauschen, aktiv an Entscheidungsprozessen in den jeweiligen nationalen Medizin-Gesellschaften mitzuwirken und Kooperationen zwischen den Ländern auszubilden. Neben fachlich-medizinischen Themen wird ein Schwerpunkt auf den Austausch über die Rahmenbedingungen der ärztlichen Tätigkeit gelegt, wie zum Beispiel Aus- und Weiterbildung, Arbeitszeiten und Gehälter, Vereinbarung von Beruf und Familie – Themen die junge Ärztinnen und Ärzte in ganz Europa betreffen.

Weitere Informationen zur EFIM finden Sie unter den folgenden Links: www.efim.orgwww.efim.org/young-internists

Vertretung der DGIM im Bündnis Junger Ärzte (BJÄ)

Im Bündnis Junge Ärzte (BJÄ) haben sich im November 2013 eine Vielzahl von Nachwuchsgruppen deutscher medizinischer Fachgesellschaften und Berufsverbände mit dem Ziel zusammen geschlossen, die Stimmen junger Ärztinnen und Ärzte zu bündeln und deren Interessen gemeinsam zu vertreten. Derzeit sind die Nachwuchsgruppenvertreter von insgesamt 18 Gesellschaften und Verbänden Teil des BJÄ. Die Jungen Internisten der DGIM sind von Anfang an im BJÄ vertreten und haben wesentliche Impulse zur Gründung des Bündnisses gegeben.

Dabei handelt es sich um ein interdisziplinäres, verbands- und fachgesellschaftsübergreifendes Bündnis junger Ärztinnen und Ärzte, die sich gemeinsam dafür einsetzen, dass sowohl die Patientenversorgung als auch die Berufs- und Arbeitsbedingungen verbessert werden. Mittlerweile sind die Sprecher der Junggruppen von 16 Gesellschaften und Berufsverbänden zusammengekommen und haben verschiedene Positionspapiere (Arbeitsverdichtung, Nachwuchs & Forschung, Familie und Beruf) veröffentlicht. Es fanden zahlreiche Treffen mit Landesärztekammerpräsidenten und dem Marburger Bund statt. Das aktuellste Positionspapier „Masterplan Medizin 2020 – Gemeinsame Stellungnahme mit Hartmannbund, Marburger Bund und Bundesverband der Medizinstudierenden“ wurde kürzlich publiziert.

Weitere Informationen zum Bündnis JUNGE ÄRZTE finden Sie unter:

Website des Bündnis Junge Ärzte

www.facebook.com/buendnisjungeaerzte

Assistentenumfrage

Die erste große Assistentenumfrage der Jungen Internisten der DGIM gemeinsam mit dem Forum des BDI fand 2014 statt. Es haben 1.700 internistische Assistenzärztinnen und Assistenzärzte die Umfrage beantwortet. Es ist damit die bisher größte Assistentenumfrage. (Zum Vergleich: BÄK-Umfragen hatten ca. 1.000 Teilnehmer.)

Die Fragenkomplexe handelten folgende Themen ab:

1. Arbeitsbedingungen
2. Ärztliche Fort- und Weiterbildung
3. Vereinbarkeit von Beruf und Familie
4. Einfluss ökonomischer Erwägungen auf ärztliches Handeln
5. Vereinbarkeit von klinischem Arbeitsalltag mit Forschung und Wissenschaft
6. Modell der beruflichen Gratifikationskrisen zur Messung psychosozialer Arbeitsbelastung

Die Ergebnisse wurden auf dem Internistenkongress 2015 in Mannheim öffentlich vorgestellt und mit den Anwesenden diskutiert. Die Publikation der Ergebnisse ist in der 3. Ausgabe der Deutschen Medizinischen Wochenschrift (DMW) 2016 erschienen: http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/26841185

Ende 2016 fand dann die 2. große Assistentenumfrage der Jungen Internisten der DGIM gemeinsam mit dem Forum des BDI statt. Fokus dieser Umfrage war die Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Mit insgesamt rund 1600 Teilnehmern, fand auch diese Umfrage wieder großen Zuspruch. Die Ergebnisse sollen beim Internistenkongress 2017 in Mannheim durch die Jungen Internisten vorgestellt werden.

EFIM und die Young Internists

Die European Federation of Internal Medicine (EFIM) fördert als wissenschaftliche Organisation die Zusammenarbeit der nationalen Gesellschaften für Innere Medizin in Europa und umfasst inzwischen 34 Fachgesellschaften aus 32 Ländern.

Ein wichtiges Ziel ist die Bildung eines europaweiten Netzwerkes, um Ideen und Erfahrungen auszutauschen, aktiv an Entscheidungsprozessen in den jeweiligen nationalen Medizin-Gesellschaften mitzuwirken und Kooperationen zwischen den Ländern auszubilden. Neben fachlich-medizinischen Themen wird ein Schwerpunkt auf den Austausch über die Rahmenbedingungen der ärztlichen Tätigkeit gelegt, wie zum Beispiel Aus- und Weiterbildung, Arbeitszeiten und Gehälter, Vereinbarung von Beruf und Familie – Themen die junge Ärztinnen und Ärzte in ganz Europa betreffen. Wir hoffen, dass die Qualität der medizinischen Ausbildung und Forschung und die Verteilung von medizinischem Wissen weiter verbessert werden kann um letztendlich eine bessere medizinische Versorgung in der gesamten EU zu gewährleisten.

Fester Bestandteil der EFIM sind die Young Internists (YI). Als Vertreter der nationalen internistischen Nachwuchsgruppen der 32 Mitgliedsländer etablierten sie sich zu einem festen Bestandteil der EFIM. Die jungen Internisten bieten in der jeweiligen nationalen Fachgesellschaft Weiterbildungsassistenten nicht nur die Möglichkeit, sich mit anderen jungen Kollegen zu vernetzen. Auch die aktive Mitarbeit bei vielseitigen Projekten, die die Interessen junger Ärzte fördern und verbessern sollen, wird ermöglicht.

Für junge Internisten in Deutschland und ganz Europa hält die EFIM attraktive Programme bereit. Jedes Jahr finden je eine Summer- und Winter-School statt, in denen über eine Woche aktuelle Themen der Inneren Medizin interaktiv erarbeitet werden. Die DGIM ermöglicht jeweils ca. 4 Assistentinnen und Assistenten in Weiterbildung durch Stipendien die Teilnahme. In jedem Sommer wird außerdem durch einen in Paris stattfindenden „Clinical Research Course“ praxisnahes Wissen um klinische Forschung vermittelt (auch hier unterstützt die DGIM die Teilnahme durch Stipendien). Durch das „European Exchange Programm“ haben junge Internisten die Möglichkeit für einen Monat eine internistische Abteilung in einem anderen europäischen Land kennen zu lernen.

Weitere Informationen zur EFIM finden Sie unter den folgenden Links:

www.efim.org

www.efim.org/young-internists