Publikationen der DGIM

Die Geschichte der DGIM ist so vielfältig und interessant wie die ihres Gründers und der Menschen die den jährlichen Kongress inhaltlich gestalten und die Gesellschaft stetig weiterentwickeln.

In einer Reihe von Publikationen hat die DGIM die Entwicklung der Fachgesellschaft im historischen Kontext und das persönliche Engagement ihrer Macher dokumentiert.

Sollten Sie Interesse an einem der vorgestellten Bücher haben, kontaktieren Sie gerne unsere Geschäftsstelle unter Tel.: 0611 - 20580400, wir senden Ihnen dieses gerne kostenfrei zu.

Friedrich Theodor Frerichs (1819-1885) – Leben und hepatologisches Werk, 2019

von Franz Hermann Franken

Prof. Friedrich Theodor von Frerichs (1819–1885) war ein international hoch geachteter Kliniker an der Berliner Charité und im Jahr 1882 Gründer der heutigen Gesellschaft für Innere Medizin. Er gilt als Begründer der wissenschaftlich fundierten Medizin und führte naturwissenschaftliche Methoden in die Diagnostik und Ursachenforschung von Erkrankungen ein. Von Frerichs wurde frühzeitig bekannt durch die zwei Monografien „Über die Leberkrankheiten“ und „Brightsche Nierenkrankheit“. Er wird als Begründer der modernen Hepatologie angesehen.

Von gleicher Bedeutung für die Entwicklung der Diabetologie ist das ein Jahr vor seinem Tod 1884 erschienene Werk „Über die Zuckerkrankheit“. In diesem Buch fasste er seine in 40 Berufsjahren an über 400 selbst behandelten Patienten gesammelten klinischen Erfahrungen zur Zuckerkrankheit zusammen. Gleichzeitig beschrieb er die von ihm bei über 50 durchgeführten Autopsien festgestellten Organveränderungen bei Diabetes mellitus. Die systematische vergleichende Aufarbeitung jedes Einzelfalls im Querschnitt- wie Längsschnittverhalten führte ihn in der Vorinsulinära zu Erkenntnissen, die auch heute zu den Grundlagen der modernen Diabetologie gehören. Er kann daher zu Recht als Wegbereiter der klinischen Diabetologie bezeichnet werden.

Von Aurich nach Berlin – Leben und Werk von Friedrich Theodor Frerichs

von Roland Helms

2019 jährt sich zum 200. Mal der Geburtstag des Internisten und Pathologen Friedrich Theodor Frerichs. Der Begründer der modernen Leberheilkunde und Pionier der Nierenheilkunde war zu seinen Lebzeiten für seine klinisch-experimentelle Forschungstätigkeit und seine erfolgreiche Lehrtätigkeit bekannt. Für Frerichs ging es immer um eine „Medizin für den gesamten Menschen“ – ein Ansatz, den die von ihm 1882 gegründete Deutsche Gesellschaft für Innere Medizin (DGIM) bis heute vertritt. Dieser Tradition eingedenk, verleiht sie seit dem Jahr 1958 an jüngere Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler den Theodor-Frerichs-Preis für herausragende Arbeiten in der klinisch-experimentellen Forschung.

Die Reden der Vorsitzenden der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin 1982–2018

Herausgeber: Ulrich R. Fölsch, Maximilian G. Broglie

Nahezu 125 Reden der DGIM-Vorsitzenden anlässlich des jährlichen Internistenkongresses sind Spiegelbild der Inneren Medizin sowie des medizinischen Fortschritts und gesellschaftlichen Wandels. Diese Zeitdokumente geben Impulse, die zum Nachdenken anregen – denn sie zeigen, was die Vorsitzenden dieser großen Fachgesellschaft in ihrer jeweiligen Zeit bewegt hat und was sie bewegen wollten.
In dieser Auflage sind die Reden der Jahre 2010 bis 2018 dazu gekommen. Das sind Jahre, in denen gesundheitspolitische Entscheidungen zunehmend das Handeln in der Inneren Medizin beeinflussen – angefangen bei ökonomischen Fragestellungen bis hin zu den Möglichkeiten der Digitalisierung. 

100 Jahre Kongress- und Tagungsgeschichte der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin

von Stefanie Anghelescu

Gehen Sie auf die historische Reise durch 100 Jahre Kongress- und Tagungsgeschichte der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin (DGIM). Die Autorin Stefanie Anghelescu beleuchtet die Zeit zwischen 1882 und 1994 – eine historische Genese der Fachgesellschaft im wissenschaftlichen und gesellschaftspolitischen Kontext, dokumentiert anhand der Jahrestagungen.

Die Deutsche Gesellschaft für Innere Medizin in der NS-Zeit

von Ralf Forsbach und Hans-Georg Hofer
Deutsche Gesellschaft für Innere Medizin (Herausgeber)

Begleitband zur gleichnamigen Ausstellung aus Anlass des 121. Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin, 18. - 21. April 2015 in Mannheim. Mit zahlreichen Illustrationen.

Internisten in Diktatur und junger Demokratie
Die Deutsche Gesellschaft für Innere Medizin 1933-1970.

von Ralf Forsbach und Hans-Georg Hofer
Herausgegeben von Cornel Sieber, Ulrich R. Fölsch und Maximilian G. Broglie

Auch die DGIM wurde in der Zeit des Nationalsozialismus Teil des Unrechtssystems. Viele als Juden Verfolgte sahen sich gezwungen, die DGIM zu verlassen. Der gewählte Vorsitzende Leopold Lichtwitz wurde 1933 durch den NS-Aktivisten Alfred Schittenhelm ersetzt. Einzelne Mitglieder leisteten gegen die NS-Diktatur Widerstand, allerdings ohne Unterstützung ihrer Fachgesellschaft.
Das Buch zeichnet auf breiter Quellenbasis individuelle Schicksale ebenso nach wie die Nazifizierung der DGIM und deren Neukonstituierung nach 1945. In der jungen Bundesrepublik gelang es, frühere Nationalsozialisten und einst Verfolgte um den Preis des Verschweigens der Vergangenheit zu integrieren. Mit umstrittenen Reformideen, die mit der Jahreszahl 1968 in Verbindung stehen, deutete sich eine Bewusstseinsänderung an. 

Wiesbaden als Curort, 5. Auflage

von Dr. Emil Pfeiffer

Dr. Emil Pfeiffer besuchte das Gymnasium in Wiesbaden und studierte anschließend wie sein Bruder August Medizin. Emil Pfeiffer studierte in Bonn, Würzburg und Berlin, wo er 1869 den Doktortitel erlangte. Anschließend war er zunächst Feldassistenzarzt im Deutsch-Französischen Krieg, bevor er sich 1872 in Wiesbaden als Arzt niederließ. Hier wurde er 1872 Stadtarzt und machte sich einen Namen als Badearzt und befasste sich eingehend mit der heilenden Wirkung der Mineralwässer aus den heimischen Quellen.

125. Internistenkongress

von Prof. Dr. Claus Franz Vogelmeier

Vorwort Prof. Dr. Vogelmeier: „Der 125. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin e.V. (DGIM) soll Anlass sein, sich die Historie der DGIM zu vergegenwärtigen. Dies insbesondere deshalb, weil dieses Jubiläum auch noch mit einem anderen besonderen Datum verbunden ist. Im Jahre des 125. Kongresses jährt sich der Geburtstag des Gründers der DGIM, Theodor von Ferichs zum 200sten Mal… Der historische Abriss zum 125. Kongress ist Beleg dafür, dass sich diese Gesellschaft zwar alt an Jahren aber jung im Geist ist und die Entwicklungen in der Inneren Medizin nicht nur wissend begleiten, sondern mit einem kritischen Bewusstsein (mit)steuern will.“

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