Peter-Müller-Digitalpreis Medizin

für innovative mobile Health-Anwendungen

Mit dem Peter-Müller-Digitalpreis zeichnet die Deutsche Gesellschaft für Innere Medizin innovativ denkende Personen, Organisationen oder Firmen aus, die mit ihren Ideen das Gesundheitswesen zukunftsweisend bereichern, insbesondere im Bereich der digitalen Medizin.

Der Preis wird von der Firma custo med GmbH gestiftet, ist mit insgesamt 10.000 € - 1. Preis 5.000 €, 2. Preis 3.000 € und 3. Preis 2.000 € - dotiert und wird während des Internistenkongresses vergeben. Bewerben können sich Personen, Organisationen oder Firmen mit innovativen und kreativen Projekten – ein Bezug zur Inneren Medizin ist erforderlich.

Hier finden Sie das Statut zum Peter-Müller-Digitalpreis.

Preisträger 2024

1. Platz: Reizdarm-DiGA Cara Care

Die Anwendung der Berliner HiDoc Technologies GmbH überzeugte vor allem durch das aus mehreren Modulen zusammengesetzte Selbsthilfekonzept. Zudem ist Cara Care dauerhaft im maßgeblichen Verzeichnis des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) aufgenommen, da der DiGA in Studien Wirksamkeit und positive Versorgungseffekte nachgewiesen wurden.

2. Platz: Adipositas-DiGA Oviva

Die ebenfalls dauerhaft vom BfArM zugelassene Adipositas-DiGA Oviva ist die digitale Therapie zur Behandlung von starkem Übergewicht und unterstützt Menschen täglich dabei, ihre Gewohnheiten zu ändern und ihr Gewicht zu reduzieren.

3. Platz: LipoCheck

Die als Medizinprodukt eingestufte Gesundheitsplattform LipoCheck, deren digitale Informations- und Schulungsangebote die Lebensqualität von Frauen mit Lipödem verbessert.

Preisträger 2022
voize GmbH

Mit voize und seinem gleichnamigen digitalen Spracheingabe-Assistenten kann auf dem Smartphone die medizinische Dokumentation automatisiert und die bürokratische Belastung der Gesundheitsberufe durch Dokumentationsaufgaben reduziert werden. voize befüllt die Krankenakte gemäß dem gesprochenen Wort der Pflegekraft mit Hilfe von künstlicher Intelligenz selbstständig. Am Bett erhobene Untersuchungsbefunde und Anordnungen werden automatisiert und strukturiert durch Spracherkennung in die richtigen Stellen im Verwaltungssystem eingetragen.
Das Unternehmen wurde 2020 in Potsdam von Marcel und Fabio Schmidberger und Erik Ziegler gegründet.

Preisträger 2021
simplinic GmbH

Die simplinic GmbH ist eine Bluetooth-Netzwerk- bzw. Cloud-Lösung und bietet den Krankhäusern eine Optimierung ihrer Prozesse und verfügbaren Ressourcen, die automatisiert und verarbeitet werden. Das Berliner Unternehmen wurde 2016 von Steffen Geyer (CEO) und Sergei Krauze (CTO) gegründet und beschäftigt 15 Mitarbeiter.

Preisträger 2020
Mobile Retter e.V. 

Mobile Retter unterstützt Gebietskörperschaften durch Smartphone-basierte Ersthelfer-Alarmierung und überbrückt damit die Eintreffzeit des Rettungsdienstes mit qualifizierten lebensrettenden Sofortmaßnahmen. Mit über 10.000 absolvierten Einsätzen kann damit die Überlebensrate bei Herz-Kreislauf-Stillständen verbessert werden.

Preisträger 2019
Symptoma GmbH

Die Digitalisierung der Medizin bedingt nicht nur technisches, sondern vor allem auch medizinisches Wissen. Symptoma soll den Mediziner nicht ersetzen, sondern unterstützen. Die schiere Menge bekannter Krankheiten erklärt vom Grundsatz den Sinn und Zweck des Symptom-Checkers, der Patient und Arzt gleichermaßen dabei unterstützt, auch die selteneren und seltenen Erkrankungen bei der Diagnose mit in Betracht zu ziehen.

Preisträger 2018
Recare GmbH

Das junge Start-up recare digitalisiert und optimiert das Entlassmanagement der Krankenhäuser, sodass Patienten schnell und unkompliziert von der stationären in die ambulante Versorgung überführt werden. So werden Krankenhäuser sowie Pflege- und Rehadienstleister durch einen besseren Informationsfluss verknüpft und finanziell wie personell entlastet.

Preisträger 2017
Amboss GmbH 

Lernsystem, Multiple Choice-Übung und Nachschlagewerk in einem – das digitale Programm Amboss geht in Sachen medizinisches Lernen neue Wege. 2012 von einem Ärzteteam entwickelt, ist Amboss mittlerweile von kaum einem Studenten- oder Assistenzarzt-Notebook mehr wegzudenken. 120 000 junge Ärztinnen, Ärzte und Medizinstudierende – und 95 Prozent der Examenskandidaten – verwenden Amboss schon. 

Preisträger 2016
Was hab ich gGmbH

Wer angesichts unverständlicher medizinischer Fachbegriffe und Diagnoseschlüssel noch offene Fragen über die eigene Gesundheit hat, findet auf der Internetplattform der www.washabich.de Hilfe. Dort können Patienten kostenlos Befunde einsenden – Medizinstudenten ab dem 8. Semester und Ärzte
übersetzen diese in eine allgemeinverständliche Sprache.

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